Bioenergetische Diagnostik

Die bioenergetische Diagnostik ist eine physikalische Methode zur Erkennung von Erkrankungen, Befindlichkeitsstörungen, Energiemangelzuständen, physiologischen Defiziten und Blockaden. Sie ist vor allem hilfreich für das Verstehen von Krankheitsursachen und für die Auswahl verschiedener therapeutischer Konzepte, z.B. biologische Entgiftungskur, Aufbaukuren, Immunmodulation, Einsatz von orthomolekularen Substanzen, Enzymen und Probiotika. Sie eignet sich auch für die gezielte Auswahl von schulmedizinischen (kassenmedizinischen) Diagnoseverfahren - z.B. Sonographie, Laboruntersuchungen - und für die Testung der Verträglichkeit von Medikamenten.
Im Gegensatz zur geltenden biochemisch-orientierten Schulmedizin, bei der die Diagnose durch die chemische Analyse von Stoffen gestellt wird, arbeitet die physikalische Medizin mit dem Erfassen von elektromagnetischen Schwingungen und deren Auswirkungen und störendem Verhalten im menschlichen Körper und im menschlichen Informationssystem. Zu den bioenergetischen Diagnoseverfahren zählen unter anderem auch Thermographie, VEGA-Test, Elektroakupunktur und die vielfältigen weiteren Untersuchungsmethoden zur Bestimmung von Akupunkturpunkten und Störfeldern.
Auch Computertomographie (CT), Kernspinresonanztomographie (NMR), EKG und EEG, sowie Sonographie und Positronenemissionstomographie zählen zu diesen physikalischen Diagnoseverfahren. Die hierbei abgenommen elektromagnetischen Schwingungsmuster weisen nicht nur auf die Leistungsfähigkeit des einzelnen Organs hin, sondern lassen auch Aussagen auf krankhafte Prozesse zu.
Werden nun Zellen oder ganze Organe durch Schadstoffe, Allergene, Streß oder Krankheiten verändert, so wirkt sich dies auch auf das elektromagnetische Schwingungsmuster aus, d.h. wir erhalten nun ein anderes Frequenzmuster. Auf der anderen Seite kann man durch Störungen solcher elektromagnetischen Schwingungen, z.B. durch Elektrosmog oder bei intensiver Benutzung von "Handys", den Körper beeinflussen und organische Krankheiten erzeugen oder gezielt therapeutisch nutzen (Mikrowelle, Magnetfeldtherapie, Transcutane Elektro-Nervenstimulation (TENS).
So wie jede Zelle des Menschen, gleichgültig ob es sich zum Beispiel um eine Haut-, Muskel-, Leber oder Immunzelle handelt, mit dem gleichen genetischen Code ausgestattet ist (genetischer Fingerabdruck), kann man auch das individuelle Gesamtfrequenzmuster eines Menschen praktisch aus jedem Organbereich (Blut, Haut, Leber, Muskel, u.a.m.) ableiten und daraus auf Krankheiten und Störungen lokaler und genereller Art Rückschlüsse ziehen.
Ähnliche Repräsentationen des Gesamtorganismus auf Einzelorganen kennen wir z. B. aus der Fußzonenreflexdiagnostik und - Therapie sowie der Zungen- oder Irisdiagnostik.
Interessanterweise findet man häufig bereits lange bevor eine organspezifische Erkrankung nachweisbar ist, Störungen im bioenergetischen lnformationsbereich. Und obwohl hier noch keine krankhaften Organveränderungen vorliegen, klagt der Patient manchmal schon über entsprechende Beschwerden, die sich schulmedizinisch (d.h. eigentlich biochemisch) zu diesem Zeitpunkt nicht oder noch nicht nachweisen lassen.
Aber bereits jetzt schon kann eine bioenergetische Testung durchgeführt werden und diese Störungen erkennen. Je früher die Untersuchung erfolgt um so besser. Denn bei frühzeitiger Intervention und adäquaten Therapiemaßnahmen lassen sich so drohende Krankheiten rechtzeitig verhindern und subjektiv geklagte Beschwerden eliminieren (Primäre Prävention).
Hält die Störung jedoch an, so führt sie letzten Endes fast immer zu einer Erkrankung. Als ,,Testobjekt" eignet sich besonders Blut zur bioenergetischen Diagnostik.
Blut wird zum einen leicht gewonnen, zum anderen besitzt es den umfangreichsten Informationsgehalt, da es auf seinem ständigen Weg durch den Körper einen intensiven Kontakt zu allen Körperregionen hat.
Nicht geeignet ist die bioenergetische Diagnostik mit Blut, wenn eine spezifische Blutkrankheit vorliegt, wenn ein bereits akut entzündlicher bzw. fieberhafter Prozeß besteht oder wenn der Patient mit Kortison behandelt wird. Patienten, die Kortison einnehmen oder kortikoidhaltige Substanzen appliziert bekommen, müssen vor der Abnahme der Blutprobe eine mindestens einwöchige Kortisonkarenz einlegen!
Indikationen für die Bioenergetische Diagnostik
Der Einsatz der bioenergetischen Diagnostik eignet sich über die primäre Prävention hinaus bei Vorliegen folgender Beschwerden und Krankheiten:
- Lebensmittel- und andere Allergien,
- Heuschnupfen, allergisches Asthma und Neurodermitis,
- Chronischer Juckreiz (Pruritus),
- unklare häufig wiederkehrende Bauchschmerzen,
- Verdauungsbeschwerden, oft auftretende Durchfälle oder Blähungsneigung,
- Verdacht auf Schwermetallbelastung (Amalgam bzw. Quecksilber, Blei oder Cadmium),
- lnfektanfälligkeit und Verdacht auf Immunstörung,
- zur Abklärung eines globalen Vitaminmangels oder Spurenelementmangels,
- unklare Leistungsschwäche oder Leistungsabfall,
- zur Diagnose eines "Chronischen Müdigkeitssyndroms" (CFS) oder eines umweltbedingten "MCS-Syndroms",
- Verdacht auf chronische Giftbelastungen,
- anhaltende Verspannungen, Blockaden, Nervenschmerzen,
- chronische Kopfschmerzen,
- bei vielen Hauterkrankungen (Akne, endogenes Ekzem, Psoriasis, Mykose)
- chronische Gelenkbeschwerden und Myogelosen,
- rheumatischen Beschwerden und
- bei allen unklaren anhaltenden Beschwerden, die schulmedizinisch nicht erklärt werden können sowie
- bei unerklärlichen Therapieblockaden.
Sofern von Patienten geklagte Beschwerden nicht einwandfrei diagnostiziert und/oder erfolgreich behandelt werden können, sollte stets an den zusätzlichen Einsatz der bioenergetischen Diagnostik gedacht werden. Aber auch bei allen chronischen Prozessen gewinnt man durch die bioenergetische Diagnostik erstaunlich oft Zusatzinformationen, die sehr hilfreich für die Therapieauswahl - insbesondere für die Anwendung komplementärer gesundheitsmedizinischer Maßnahmen, wie Entgiftung, Energiesteigerung, Immunmodulation, Symbioselenkung oder Verordnung von orthomolekularen Substanzen - sein können.
Eine weiteres Arbeitsgebiet der bioenergetischen Diagnostik sind die angegebenen unspezifischen Befindlichkeitsstörungen, die häufig chronifizieren - oft zum Leidwesen für Patient und Arzt - oder auch wechselnden Charakters sein können, so dass die Gefahr für die Entstehung einer larvierten Depression oder einer Angstneurose besteht.
Der Patient muss bei der Blutentnahme nicht nüchtern sein, darf aber unter keinen Umständen innerhalb der letzten Woche mit Kortison, Antibiotika oder Chemotherapeutika in Kontakt gekommen sein (also auch keine kortisonhaltigen Salben)!
Liegt eine akut entzündliche Infektionskrankheit vor, so sollte die Blutentnahme frühestens eine Woche nach Abklingen der Beschwerden erfolgen.
Komplett-Test
Cirka 400 verschiedene Analysen:
dazu zählen u.a. Testung auf Matrixbelastung, durch Geopathie, Elektrosmog, Vergiftung, über 30 Organtestungen, Erkennung von Herd- und Störfeldern, Bestimmung des biologischen Alters, Erkennung von globalem Mangel an Vitaminen, Spurenelementen, Enzymen und Hormonen, Testung auf Azidose, Erkennung von Energiemangelzuständen, Testungen auf Immunstörungen, Pilzbelastungen, Schwermetallbelastungen incl. Amalgam und Verträglichkeit auf Nickel, Cobalt, Palladium und Chrom, Belastungen durch Pestizide, Wohnraum- und Industriegifte, sowie Untersuchungen auf Lebensmittelallergien (123 Allergene incl. Phosphatunverträglichkeit und 68 weiterer Lebensmittelzusatzstoffe) und auf Pollenallergien (86 Pollenallergene), Hausstaub- und Schimmelpilzbelastung, psychische und vegetative Störungen.
Weitere Informationen zum Thema Bioenergetischen Diagnostik auf Wikipedia.



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